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Schimmelpilz in der Wohnung?

Die Belastung durch Schimmelpilz in Wohnungen hat in den vergangenen 30 Jahren drastisch zugenommen. Auf die leichte Schulter nehmen darf man diesen Pilzbefall nicht, denn die Sporen können Hautreizungen, Allergien und Infektionen auslösen.

Oft erkennen die Bewohner Schimmelpilze in den Räumen gar nicht als Krankheitsursache. Dabei sind sie alles andere als harmlos. Großflächiger Befall ist besonders für die Gesundheit von Menschen mit geschwächtem Immunsystem, Babys und Kleinkindern eine Gefahr. Obendrein schädigen die Schimmelpilze die Bausubstanz. Doch wo liegen die Ursachen?

Dass vor allem moderne Wohnungen betroffen sind, führen Experten darauf zurück, dass falsch gelüftet und zu wenig geheizt wird. Hinzu kommt die Entwicklung der Baustoffe und -techniken. Heute werden Fenster, Außentüren und die Gebäudehülle wesentlich dichter gestaltet, um den Luftaustausch zu reduzieren und dadurch Energie beim Heizen zu sparen. Ist nun die Wärmedämmung des Gebäudes unzureichend oder schadhaft oder lüften die Bewohner zu wenig oder gar nicht, führt das zu einer Anreicherung von Feuchtigkeit in der Luft. Dadurch entsteht Kondenswasser, das sich an den kältesten Wandbereichen ablagert. Diese Kondensationsfeuchte ist der ideale Nährboden für die verschiedensten Schimmelpilzarten.

Feuchtigkeit und Schimmel können vermieden werden – durch die Kombination wirksamer Wärmedämmung und Feuchtigkeitsregulierung durch regelmäßiges und richtiges Lüften.

-Stoßlüftung: mehrmals täglich die Fenster für vier bis zehn Minuten weit öffnen
-Querlüftung: alle Fenster und Türen mehrmals täglich für zwei bis vier Minuten öffnen (Durchzug)

Aber auch die Verwendung von Baustoffen, die hinsichtlich Durchlässigkeit und Aufnahmevermögen von Feuchtigkeit bessere Eigenschaften haben als andere Baustoffe, tragen zur Vermeidung von Pilzbefall bei. Besonders der Kalkputz tritt durch seine Funktion als Feuchtigkeitsregulator und durch sein alkalisches Mineral – naturgemäß ein Feind der Pilzsporen – dem Pilzbefall in Wohnräumen wirksam entgegen.

Weitere Regeln zur Vorbeugung:
-Türen zwischen unterschiedlich beheizten Räumen immer geschlossen halten
-Bei Abwesenheit die Heizung nie ganz abdrehen (Auskühlen der Räume vermeiden)
-Wenige benutzte Räume nicht durch offene Türen „fremdbeheizen“
-Mehrmals täglich richtig lüften
-Je kühler die Außentemperatur, desto kürzer die Lüftung; aber je kühler die Temperatur im Raum, desto häufiger lüften
-Ständig benutzte Räume häufig lüften
-Bewusster Einsatz von Baustoffen




 
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